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Kanarische Inseln

Die Kanarischen Inseln, die Islas Canarias, liegen nahe der afrikanischen Westküste im Atlantischen Ozean. Nur etwa 100 bis 500 Kilometer sind es vom südlichen Marokko auf die Kanaren.

Das kanarische Archipel mit seinen sieben größeren Inseln bildet eine autonome Region Spaniens, unterteilt in zwei Provinzen.

Zu den östlichen Inseln gehören Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote, zu den westlichen Inseln zählen Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro.

Sieben Kanareninseln

Insgesamt umfassen die Kanarischen Inseln eine Fläche von knapp  7.450km². Die Insel Lanzarote ist mit 846km² die viertgrößte Insel der Kanaren.

Teneriffa ist mit 2.034 km² die größte Kanarische Insel, gefolgt von der Insel Fuerteventura mit 1.660km² und der Insel Gran Canaria mit 1.560 km².

Die Westkanaren sind jeweils etwas kleiner. Die Insel La Palma misst 708 km², die Insel La Gomera 370 km² und die Insel El Hierro 269 km².

Einige kleinere Eilande wie die Insel La Graciosa vor Lanzarote oder Los Lobos vor Fuerteventura ergänzen diese sieben Hauptinseln.

Vielseitig mit alpinen Gipfeln und endlosen Sandstränden

Der höchste Berg der Kanaren wie ganz Spaniens ist der Pico del Teide, der sich mit 3718 Metern im Herzen der Insel Teneriffa erhebt.

Geografisch liegen die Kanarischen Inseln zwischen dem 27. und 29. nördlichen Breitengrad sowie dem 13. und 18. westlichen Längengrad, etwa auf gleicher Höhe mit der Sahara.

Inseln des ewigen Frühlings

Berühmt ist das Klima der Kanarischen Inseln, die sich als Inseln des ewigen Frühlings einen Namen gemacht haben. Die angenehmen Temperaturen begünstigt durch Kanarenstrom, Golfstrom und Passatwinde machen die Kanaren zu einem beliebten Urlaubsziel.

Vulkanische Entstehung

Die Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Ihre Entwicklung begann vor etwa 36 Millionen Jahren und dauert bis in die Gegenwart an. Das vulkanische Gesicht zeigt sich auf jeder Kanareninsel, besonders deutlich wird es im Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote und im Süden von La Palma. Der letzte größere Ausbruch ereignete sich im Jahr 1971.

Die Flora Inselgruppe verfügt über eine hohe Artenvielfalt und über zahlreiche endemische Pflanzen. In der Fauna dominieren vor allem Reptilien, Vögel und Insekten sowie eine reiche Meeresfauna.

Lebhafte Städte, verschwiegene Dörfer & schöne Nationalparks

Die Lanzarotes Hauptstadt Arrecife ist die siebtgrößte Stadt der Kanaren. Über die meisten Einwohner verfügen die Städte Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife. Diese beiden Städte sind gleichzeitig die Metropolen der beiden kanarischen Provinzen.

Die Kanaren verfügen zudem über zwei Universitäten. Eine befindet sich in Las Palmas de Gran Canaria, die andere in La Laguna auf Teneriffa. La Palma und Teneriffa verfügen zudem über zwei international renommierte Sternwarten.

Jede Insel der Kanaren hat ihren ganz eigenen Charme. Sie faszinieren mit schönen Nationalparks, endlosen feinen Stränden, alpinen Berggipfeln, tiefen Vulkankratern, kleinen weißen Dörfern und dichten Urwäldern.