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Natur

Eindrucksvolle Natur hat die Vulkaninsel Lanzarote zu bieten. Die Lavafelder, die Vulkane und den blauen Atlantik gilt es zu entdecken. Auch  die Pflanzen und Tiere, die der unwirtlichen Umgebung trotzen und sich ihren Lebensraum erobert haben, prägen die Natur.

Das Gesicht der Insel Lanzarote wurde geprägt ist durch eine Reihe ungewöhnlich langer Vulkanausbrüche.

Vulkane und Lava von Timanfaya

Als sich im Herbst 1730 in der Ebene von Timanfaya die Erde auftat, ahnte niemand, dass einmal etwa 200 km² von Lanzarote mit schwarzer Lava bedeckt sein würden.

Sechs Jahre lang (!) spuckten Hunderte von Vulkanen Lava und Asche auf ehemals fruchtbare Landschaft.

1974 wurden die Feuerberge zum Timanfaya Nationalpark erklärt, der eine Fläche von 51km² mit einem Umkreis von 30km aufweist.

Geschützte Natur im Biosphären-Reservat

Die Unesco erklärte Lanzarote 1993 wegen ihrer einmaligen Gestalt und für besonders schützenswert. Sie verlieh der gesamten Insel den Status eines Biospärenschutz-Reservates.

Neben der Bewahrung des kulturellen Erbes engagiert man sich hier im Bereich der wissenschaftlichen Erforschung ökologischer und geologischer Zusammenhänge.

Vorgelagerte Eilande

Lanzarote vorgelagert liegt die schöne kleine Nachbarinsel La Graciosa, das nordöstlichste Eiland der Kanaren.

Und auch die winzigen Felsinseln Alegranza, Montana Clara, Roque Este y Oeste gehören zu beeindruckenden Natur von Lanzarote.

Flora

Üppige Flora wird man auf Lanzarote aufgrund der unwirtlichen Verhältnisse bezüglich Wetter und Bodenbeschaffenheit vergeblich suchen. Anspruchslose Pionierpflanzen bereiten den Weg der Flora in den Malpaises, den rauen Lavafeldern von Lanzarote.

Die ersten Pflanzen sind hier Moosflechten, die sich in nahezu 200 Unterarten verschiedener Farbnuancen auf dem Lavagestein ansiedeln konnten.

Neben den Flechten findet sich an einigen begünstigten Stellen auch das Weiße Salzkraut, Dickblattgewächse oder Klee. Diese Pflanzen haben sich den örtlichen Gegebenheiten angepasst und sich speziell entwickelt.

Endemische Pflanzen

Man nennt diese besonders angepassten Pflanzen Endemiten. Viele der auf Lanzarote heimischen Pflanzen sind oft nur hier oder auf den anderen Kanarischen Inseln zu finden.

Die Kanarische Dattelpalme, Wolfsmilchgewächse, Wein oder Feigen finden sich vor allem im Inselnorden, wo feuchtigkeitsspendende Passatwinde ihren Einfluss geltend machen können auf die Flora von Lanzarote.

Fauna

Die Fauna auf der Insel Lanzarote gibt sich infolge der harten Umweltbedingungen nicht sehr variantenreich. Echsen, Geckos, kleine Nager, Vögel und eine weiße Krebsart setzen Akzente in der Tierwelt. Bunt und schillernd zeigt sich die Meeresfauna.

Doch im Frühling und Herbst beleben Zugvögel die Vogelwelt, in der sonst viele Turmfalken anzutreffen sind.

Spezialisierte Echsen und Krebse

Mit der endemischen Echse von Haria und dem Kanarischen Mauergecko sind zwei Arten von Reptilien auf der Insel vertreten.

Bei den Landwirbeltieren gibt es lediglich drei Arten: das Kaninchen, die schwarze Ratte und die Kanarische Spitzmaus.

Der weiße Mönch der Jameos del Agua

Die surrealistisch anmutende Lavagrotte Jameos del Agua beherbergt eine Rarität der Fauna: Der weiße Mönch, eine sonst nur in der Tiefsee vorkommende erblindete Krebsart, lebt ausschließlich in dem glitzernden Grottensee der Jameos - und gibt damit den Wissenschaftlern noch heute Rätsel auf.

Buntes Fauna im Atlantik

Um so vielfältiger dagegen ist die Fauna des Meeres vor Lanzarote! Im Übergang von Land zu Wasser finden Sie Krebse und Schnecken.

Weiter im Atlantik vor der Küste tummeln sich im blauen Atlantik Delfine, Wale, Seesterne, Tintenfische, Brassen, Thunfische und vieles mehr. Entdecken Sie die Fauna von Lanzarote!